Fairtrade-Baumwolle - ein Nutzen für alle Konventionelle Baumwollproduktion, der Handel mit dem "weißen Gold" und die gesamte Textilkette sind ausgesprochen unfair.
Baumwollbäuerinnen und -bauern in den ärmsten Ländern unserer Welt arbeiten hart und unter hohen gesundheitlichen Risiken für sich und ihre Umwelt und können noch nicht einmal von dieser schweren Arbeit leben. Die lokalen Marktpreise für Baumwolle sind zu niedrig und die milliardenschweren Agrar-Subventionen und Einfuhrbeschränkungen in den Industriestaaten verhindern, dass die Bauern ihre Baumwolle zu fairen Preisen auf dem Weltmarkt verkaufen können. Foto: Transfair.e.V
Ein Ausweg: Das FAIRTRADE- Konzept
Das Fairtrade-Siegel zeigt Verbrauchern an, dass sie Produkte kaufen, die nach internationalen Standards umweltschonend hergestellt und fair gehandelt werden. So wird pro Kilo Baumwolle an die Bauern ein weit über den lokalen Marktpreisen liegender Preis gezahlt. Zusätzlich fließt pro Kilo Baumwolle eine Fairtrade-Prämie an die Bauern. Damit werden Gemeinschaftsprojekte für Gesundheit, Bildung und Infrastruktur vor Ort verbessert.
Fairtrade fördert außerdem den biologischen Anbau der Baumwolle, indem Bauern bei der Umstellung auf biologischen Anbau unterstützt werden und eine zusätzliche Bio-Prämie erhalten.
Und was können Sie tun? Am fairen Handel teilnehmen!
Verbraucher - und Baumwoll-Verbraucher sind wir alle - kein Schrank ohne Baumwollsachen! - möchten in wachsendem Maße sicher gehen, dass ihr Konsumverhalten nicht zur Umweltbelastung, Gesundheitsgefährdung oder Aufrechterhaltung von Ausbeutung oder gar Kinderarbeit beiträgt. Sie wollen Ihre Kleidung mit gutem Gewissen tragen. Die Einhaltung von Sozialstandards wird eine Komponente bei der Kaufentscheidung. Durch den Kauf von Fairtrade-Produkten kann jeder einzelne das Fairtrade-Konzept unterstützen, stärken, wachsen lassen.
Zum Weiterlesen:
Detaillierte Informationen zur Fairtrade-Zertifizierung finden Sie unter www.flo-cert.net
Mehr Informationen zu Fairtrade, -Projekte und -Produkte können Sie nachlesen unter www.transfair.org